Lions Club Hann. Münden

Betreuung von Kindern aus dem Raum Tschernobyl ist Ehrensache

Tschernobyl-Kinder am 09. Juli 2018  bei Mündener Lions

Dreiunddreißig  weißrussische Kinder halten sich für vier Wochen zur Erholung im Haus „Waldfrieden “ in Speele auf.
Initiator dieser Maßnahme ist der Verein „Hilfe für Kinder  in Not nach Tschernobyl“.
Auch drei Jahrzehnte  nach der Reaktorkatastrophe  sind deren Auswirkungen besonders bei den dort lebenden Jungen und Mädchen spürbar.
Seit vielen Jahren unterstützen deshalb die Mündener Lions die von Frau Ingrid Rathgeber  initiierte  Aktion, und so wird stets ein Ferientag durch den heimischen  Lions Club  gestaltet.
Der Besuch der Kinderstadt in Rosdorf kommt jedes Jahr bei den kleinen Gästen gut an.
Nach einem erneuten Besuch dort trafen sie am vergangenen Montag  am späten Nachmittag auf dem Gelände des SV Schedetal ein. Auf diesem großzügigen Sportgelände hatten die Mitglieder der Lions Verpflegung für die Kinder und ihre Betreuer vorbereitet. Nach der Stärkung durch Essen und Getränke klang der Tag für die jungen Weißrussen mit Spielen aus.
Bevor sie jedoch, ausgestattet mit Sachspenden, die Rückfahrt nach Speele antraten, bedankten sie sich mit einigen Lieder aus ihrer Heimat bei ihren Gastgebern.
Vor ihrer endgültigen Heimreise werden sie noch einen konzertanten Auftritt in der Blasiuskirche haben, und am 29. Juli wollen sie ab 11.00 Uhr  im Haus „Waldfrieden einen Bazar abhalten, auf dem sie Selbstgebasteltes anbieten werden.

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Nach einem gemeinsamen Tag, die jungen weißrussischen Gäste inmitten ihrer Betreuer und Lions Club Mitgliedern.

Ein Herz für Kinder; auch 2017 wieder einen Tag zu Gast bei den Mündener Lions

Noch heute  leiden Menschen, besonders Kinder, in Weißrussland und der Ukraine an der Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986). Sie sind körperlich, psychisch und sozial betroffen. Die Not zu lindern, hat sich der  Verein „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl “ zur Aufgabe gestellt.  Er wurde am 14. Februar 2000  gegründet und hat zum Ziel, konkrete Hilfsmaßnahmen für die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl insbesondere Erholungsaufenthalte für strahlengeschädigte Kinder, durchzuführen. So konnte auch in diesem Jahr Ingrid Rathgeber, die Vorsitzende des Vereins, einen  Erholungsaufenthalt von 34 Mädchen und Jungen aus dem Raum um Tschernobyl organisieren. Sie weilen vom 8. Juni bis  4. Juli, begleitet von Betreuerinnen und Betreuern, im Haus Waldfried in Speele.
Neben Ausflügen in die Umgebung , Spiel und Spaß steht auch die ärztliche Versorgung und Betreuung der Kinder im Vordergrund. Der Verein, findet dabei Unterstützung durch das Klinikum Hann. Münden und Mündener Zahnärzte. Auch die Mündener Lions bieten jährlich ihre Unterstützung an. So konnten die Kinder mit ihren Betreuerinnen und Betreuern nach dem Besuch im Tierpark Sababurg am Montag ,19. Jul i 2017, gegen 17 Uhr auf dem Volkmarshäuser Sportgelände „Roter Sand“ in Empfang genommen werden.  Dort wartete Getränke, ein Imbiss und auch leckeres Eis zur Stärkung. Zudem hatten  die Firma Constancia (ehem. Natermann) sowie die Volksbank und die Sparkasse Spielsachen und Baseballkappen gestiftet.
Während des Aufenthaltes in Speele finden auch musikalische Aktivitäten statt. Eine Kostprobe des Erlernten ließen die Kinder als Dank für den erlebnisreichen Tag  hören
Am Freitag, 23. Juni, geben die jungen Gäste um 18 Uhr in der St. Blasius Kirche ein Konzert. Die Kinder würden sich über zahlreichen Besuch freuen. Der Aufenthalt in Deutschland endet traditionsgemäß mit einem Basar im Haus Waldfried in Speele. Dort werden am Sonntag, 2. Juli, von 11 bis 18 Uhr Selbstgebasteltes sowie Kaffee und Kuchen angeboten, Gäste sind herzlich willkommen.

Lions Präsident Gerhard Hahn begrüßt die jungen Gäste aus Weißrussland.

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“Nicht nur die Erwachsenen zeigten sich vom virtuosen Akkordeonspiel von Lagun Nazar beeindruckt”.

“Auch einfache Spielgeräte können begeistern”.

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Kinder aus Tschernobyl bei den Mündener Lions im Jahr 2016

34 Kinder aus Weißrussland weilen auf Initiative des  Vereins „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl“, vom 06. Juli bis zum  02. August 2016, zur Erholung im „Haus Waldfrieden“ in Speele. Unter ihnen sind Waisen- und Heimkinder.
Wie schon in den Vorjahren übernahm der Lions Club für einen Tag die Betreuung der Kinder. Der Präsident des Lions Clubs, Gerhard Hahn, konnte die Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren  nach ihrem Besuch der Kinderstadt in Rosdorf auf dem Volkmarshäuser Sportgelände „Roter Sand“ gegen 17.00 Uhr in Empfang nehmen. Dabei waren auch zahlreiche  Clubmitglieder mit ihren  Partnerinnen. Gestärkt durch einen kräftigen, vitaminreichen Imbiss, den einige Ehefrauen von Lions Mitgliedern zubereitet hatten und Gegrilltem, vergnügten sich die Gäste bei warmem Sommerwetter mit Ballspielen. Zum Abschluss bedankten sie sich, nicht nur bei den Mündener Lions sondern auch bei all denjenigen, die zum Gelingen des Tages und des Aufenthaltes insgesamt beigetragen haben, mit einigen schwungvoll in ihrer Muttersprache vorgetragenen Liedern. Diesem Dank schloss sich die Initiatorin der Kinderbetreuung, Frau Ingrid Rathgeber, an. Sie wies noch auf einige Veranstaltungen hin. So treten die Kinder, unterstützt von Musikpädagogen, am Freitag, den 22. Juli, um 18.00 Uhr in der St. Blasius- Kirche auf und bringen dort während des hiesigen Aufenthaltes erarbeitete Stücke zu Gehör.
Am Sonntag, den 31. Juli findet am „Haus Waldfrieden“ in Speele  ein weißrussischer Kinderbasar statt, bei dem die jungen Gäste aus den strahlenbelasteten Gebieten um Tschernobyl Selbstgebasteltes sowie Kaffee und Kuchen zum Kauf anbieten. Unterhalten werden die Besucher auch mit kleinen Zirkusvorführungen. Gäste sind bei den Veranstaltungen herzlich willkommen.

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Während ihres Aufenthaltes werden die Kinder ärztlich untersucht und betreut.
Bereits seit 20 Jahren im Klinikum Hann. Münden (ehem. NZN) sowie auch  durch Mündener Ärzte zahn- und augenärztlich.  34 Kinder aus Weißrussland, umrahmt von ihren Betreuern und Betreuerinnen sowie Mitgliedern des Mündener Lions Clubs und Sponsoren auf dem Gelände des SV Schedetal. Ganz links die Initiatorin Ingrid Rathgeber, Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl“.