Lions Club Hann. Münden

Ust_Orientierungslauf_2017

Ann-Charlotte Spangenberg (Mitte) erläutert dem Präsidenten des Lions Fördervereins, Ernst Franz Gerner (links), die Besonderheiten und Hilfsmittel (OL-Kompass, elektronischer Chip und OL-Karte) des Orientierungslaufes. Interessierter Zuhörer ist der Vorsitzende der TG Münden, Thomas Scheffler.

Ann-Charlotte_17

Gut ausgestattet mit neuem Wettkampfgerät, ist  Ann-Charlotte Spangenberg für die Weltwettkämpfe in Finnland  gerüstet. Die Anschaffung wurde von den Mündener Lions unterstützt.
Links der SI-Chip, die Laufschuhe und rechts der Kompass

Die Mündener Lions beglückwünschen die Sportlerin für ihr Wettkampfergebnis und wünschen ihr weiterhin viel Glück und Erfolg.

    Lions fördern erfolgreiche Orientierungsläuferin
      Die Mündener Lions unterstützen bei der Beschaffung                  der Wettkampfausrüstung  finanziell.
Herausragende Leistungen  gedeihen oft im Verborgenen und stehen nicht im Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit. Dies trifft besonders für die Sportart Orientierungslauf zu, weil die Austragung der Wettkämpfe vornehmlich in der Weite von Wäldern stattfindet. Eine Vertreterin dieser Sportart, die der deutschen Spitze angehört, ist die Mündener Abiturientin Ann-Charlotte Spangenberg von der TG Münden. Sie vertritt die Mündener Farben nicht nur national erfolgreich sondern auch international. Aufgrund ihrer gezeigten guten Leistungen hat sich Ann-Charlotte Spangenberg als Mitglied der deutschen Mannschaft für die diesjährigen „Junior World Orienteering Championships“ (Junioren Orientierungslauf Weltmeisterschaften) qualifiziert. Sie werden vom 09. – 16. Juli in Tampere, Finnland, stattfinden. 
Beim Orientierungslauf (OL) werden mit Hilfe von Karte und Kompass mehrere Kontrollpunkte im Gelände der Reihe nach angelaufen. Diese Kontrollpunkte werden in einer speziellen OL-Karte eingezeichnet. Ziel ist es, die Aufgaben in kürzester Zeit zu bewältigen.
Nach dem fast täglichen Training in den heimischen Wäldern, hielt sich im Ann-Charlotte Spangenberg im Juni mit ihren Mannschaftskameradinnen zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Finnland auf.  Die Orientierungsläuferinnen haben dort in einem Gebiet trainiert, das dem Wettkampfgelände der Weltmeisterschaft ähnelt und sich die Grundlage für eine erfolgreiche Wettkampfteilnahme erarbeitet.

Am 17. Juli berichtete Sie über den Wettkampf in Finnland:
Guten Tag,
Ich bin wieder zurück in Deutschland und noch auf der restlichen Heimreise. Die Wettkämpfe sind ganz gut überstanden und die Ergebnisse mehr oder weniger zufriedenstellend.
Bei der Mittel Qualifikation bin ich 23. von 50. geworden, wo ich leider durch zwei Fehler dann das A-Finale um 3 Plätze verpasst habe. Am folgenden Tag konnte ich dann trotzdem wieder mit einem etwas fehlerbehafteten Lauf den 15. von 51 Plätzen im B-Finale erreichen. Es gibt A-, B- und C-Finale. Der Sprint fand leider bei Regen statt, sodass man sehr viel weggerutscht ist und nur schwierig auf Tempo kommen konnte. Zwar war ich dort mit nur kleineren Fehlern durchgekommen, aber ich konnte leider nicht läuferisch das zeigen, was ich gerne wollte. Trotzdem noch der 70. Platz von 150. Nach einem Ruhetag war dann die Langdistanz, die ich durch einen fast fehlerfreien Lauf sehr gut abschließen konnte mit einem 66. Platz (von 146). Durch die vorherigen Wettkämpfe war ich physisch schon sehr platt und dadurch wird der Abstand zur Weltspitze deutlich größer, da diese läuferisch schneller und ausdauernder ist. Am Samstag durfte ich im zweiten deutschen Damenteam die Startstrecke laufen und kam sogar nach einem recht guten Lauf vor dem ersten deutschen Team wieder. Ich wechselte auf meine zweite Läuferin als 19. von 40. Insgesamt wurde das zweite deutsche Team dann 21. und das erste Team in bereinigter Liste 9.
Insgesamt fast immer bessere Hälfte, was mir Mut macht, da ich offiziell noch ein Jahr zu jung bin, trotzdem schaue ich nun schon bald auf die JWOC 2018 in Ungarn, da ich bis dahin noch viel läuferisch und auch orientierungstechnisch tun muss.
Viele Grüße
Ann-Charlotte